Lesung und Diskussion mit Hamed Abdel-Samad in Köln und Neuss mit seinem neuen Buch: “Krieg oder Frieden. Die arabische Revolution und die Zukunft des Westens”.

Am 5.6. liest Hamed Abdel-Samad in Neuss, und am 6.6. in Köln.

 

 

Der nächste Düsseldorfer Aufklärungsdienst:

Vortrag und Diskussion mit dem Journalisten und WDR-Insider Ulli Schauen,

findet am Dienstag 19. Juni  20h, im zakk… im Studio statt.

38% der Bundesbürger leben inzwischen religionsfrei, aber die Medien verkünden tagein, tagaus das Christentum als das Maß aller Dinge.Theologen tummeln sich in Redaktionen und Rundfunkräten. Feste Sendezeiten für “Verkündigungsformate” sind den Kirchen und den Evangelikalen in allen öffentlich-rechtlichen und allen privaten Sendern gesetzlich gesichert.
Wer finanziert eigentlich die Fernsehgottesdienste und Verkündigungssendungen?
Wer die christlichen Medien-Imperien und Journalistenschulen?
Ulli Schauen, der Kölner Journalist und WDR-Insider beleuchtet das genaue Ausmaß, Struktur und Finanzierung dieser staatlich verordneten Mission auf allen Kanälen. Kritik wird per Gesetz zensiert. Aufklärung tut Not.


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Ulli Schauen

Ulli Schauen:
Der Kölner Journalist hat zahlreiche Reportagen, Dokumentationen, Artikel und Bücher verfasst. Soeben ist sein “WDR-Dschungelbuch“  erschienen, ein Ratgeber für freie Mitarbeiter.
Der Freigeist ist ins lebenslange Lernen und Zweifeln verliebt und ein zum Unglauben Konvertierter.
Sein 2010 erschienenes “Kirchenhasser-Brevier” ist ein wohlrecherchierter Rundumschlag gegen den Staat-Kirche Filz in Politik, Finanzen, Kultur, Bildung, Geschichtsbild, auf dem Arbeitsmarkt und nicht zuletzt gegen die Abgründe des christlichen Menschenbilds.

Leider stehen für die Aufklärung, ganz im Gegensatz zur hochsubventionierten Religion, keinerlei Gelder zur Verfügung. Unsere Arbeit basiert auf eigenausbeuterischem Ehrenamt.

Helfen Sie uns, dauerhaft mit attraktiven Veranstaltungen und Informationen für Humanismus und Aufklärung in Düsseldorf aufzufallen, indem Sie:

Möglichkeit A: sich bei der Organisation engagieren und bei uns auf nette, aufgeklärte Düsseldorfer treffen.

Möglichkeit B: uns eine Geldspende zukommen lassen.

Dies geht ganz einfach, indem sie eine Spende an die gbs mit dem Verwendungszweck: “gbs-Düsseldorf” versehen:

Empfänger: Giordano-Bruno-Stiftung, Konto-Nr: 2222222, BLZ: 56051790, Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, wichtig: Verwendungszweck: gbs-Düsseldorf

ONLINE SPENDEN: Über spendenportal.de können Sie uns auf einfachem und sicherem Wege Ihre Spende zukommenlassen. Auch hier ist es sehr wichtig, dass sie unter Verwendungszweck (optional): “gbs-Düsseldorf” eintragen, sonst kommt es nicht bei uns an.

Die Giordano-Bruno-Stiftung ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. Ab einer Jahresspende von 200 Euro stellt die gbs Ihnen automatisch eine Spendenquittung aus. Bei geringeren Spenden reicht dem Finanzamt ein Kontobeleg.

Möglichkeit C: ihren Amazon-Einkauf grundsätzlich nur noch über den DA! tätigen.

Egal was Sie bei Amazon einkaufen, es wird nicht teurer! Machen Sie vor dem Einkauf bei Amazon einfach einen kleinen Umweg über unsere Seite. Für Sie bleibt alles andere wie bisher, aber für uns gibt es bis zu 5% ihrer Einkaufssumme als Provision, die von Amazon auf das Konto der gbs-Düsseldorf überwiesen wird.

Den Link finden Sie auch am linken Rand der DA! Home-Seite (Ich kaufe nur noch DA!) und natürlich können Sie die dann aufgerufene Amazon-URL (in der wir enthalten sind) in Ihre Favoriten-Leiste speichern!

Hier ist unser Zusammenschnitt von Michael Schmidt-Salomons Lesung beim 6. DA!

Der Düsseldorfer Aufklärungsdienst lädt ein zu:

“Keine Macht den Doofen!”

Autorenlesung und Diskussion mit dem humanistischen Philosophen Michael Schmidt-Salomon

Mittwoch, 28. März 2012, 19.30h im zakk

Obwohl der Mensch ein besonders kluges und sanftes Tier sein kann, legt er als Masse, ganz im Gegensatz zur Ameise, eine einzigartige „Schwarmdummheit“ an den Tag. Erst gemeinsam sind wir richtig doof! Wer’s nicht glaubt, ist schon infiziert. Dagegen hilft keine moralische Empörung, sondern nur kulturelle Entblödung. Statt „Empört Euch!“ muss es heißen: „Entblödet Euch!“

Systeme der Ausbeutung und Gewalt haben sich in Konventionen versteift, die Michael Schmidt-Salomon kurz Religiotie, Ökononomiotie und Ökologiotie tauft:

1. Der Wahnsinn der Religiotie:

„Jener Stumpfsinn, der Größenwahn als Demut und Blödheit als Erhabenheit verkauft.“

Keine religiöse Heilsgeschichte hält einer kritischen Überprüfung stand, und doch knebeln diese Fiktionen die Welt mit unsinnigen Gesetzen und Geboten, Schuldgefühlen, Teufelsaustreibungen, Hexenverfolgungen, herbeigesehnten Endzeit-Szenarien, und pausenlosen Kriegen, die uns ins ins Mittelalter zurückbomben sollen.

2. Der Wahnsinn der Ökonomiotie:

Wir haben die Böden vergiftet, die Luft verpestet, die Meere überfischt, die Wälder gerodet. Wir plündern innerhalb eines schlappen Jahrhunderts Ressourcen, die über Jahrmillionen entstanden sind und verwandeln sie in wertlose Müllberge.

Blinder Glaube an reale Wirkungen fiktiver Kapitalmehrungen ist der „ganz normale Wahn der internationalen FinanzDeppokratie“: „Das fette Plus, das aus der doofen Verteilung doofer Produkte resultiert, landet wie durch Zauberhand auf den Konten einiger weniger.“

3. Dazu kommt eine Ökologiotie, die sich im reduzieren und einzuschränken schlechter Gewohnheiten erschöpft, statt mit Hilfe neuer Konzepte wie „Cradle to Cradle“ und Gentechnik Stoffwechselprozesse im vollen Kreislauf zu denken, bis die Rohstoffe, die am Anfang entnommen wurden, am Ende wieder als Nahrung und Ausgangsstoffe für den nächsten Stoffwechsel zur Verfügung stehen. So dass letztlich aus dem Schädling Mensch ein Nützling Mensch wird.

Da von Pädagogioten und Politioten, die diese Konventionen erhalten und verwalten müssen, keine Alternativen zu erwarten sind, haben sich zunehmend Widerstandsbewegungen wie attac, occupy, greenpeace, Tierrechts-, Demokratie- und humanistische Organisationen entwickelt, die gesamte Systeme in Frage stellen. Sie geben der Vernunft und den „Interessen der Allgemeinheit“ ihre Stimme zurück und kommunizieren und vernetzen sich zusehens über das Internet.

„Helfen Sie mit, Politiker, Unternehmer, Banker, Journalisten, Lehrer und Prediger aus den dummen Zwängen dummer Systeme zu befreien!“

zakk und Düsseldorfer Aufklärungsdienst präsentieren:

Lesung und Diskussion mit Andreas Altmann

M0. | 19. März 2012 | 20.00 Uhr | Lesung im Zakk
Foto (c) Piper Verlag

»Ich kann Opfer nicht ausstehen. Ich war selbst zu lang eins.«
Andreas Altmann

Eine Geschichte aus der beschaulichen deutschen Provinz voller  Misshandlungen, Demütigungen, bigotten, tätlichen Pfarrern und verkappten Nazis. Andreas Altmann erzählt von seiner Kindheit und Jugend. Und wie am Ende aus einem Opfer ein freier Mensch wird. Eine Kindheit der Nachkriegszeit im idyllischen Wallfahrtsort Altötting. Doch die Geschichte, die Andreas Altmann erzählt, handelt weder von Gnade noch von Wundern, sondern von brutaler Gewalt und Schrecken ohne Ende. Schonungslos blickt Altmann zurück: auf einen Vater, der als psychisches Wrack aus dem Krieg kommt und den Sohn bis zur Bewusstlosigkeit prügelt, auf eine Mutter, die zu schwach ist, um den Sohn zu schützen, und auf ein Kind, das um sein Überleben kämpft. Erst als Jugendlichem gelingt Altmann die Flucht. Die schreckliche Erfahrung aber kann ihn nicht brechen. Sie wird vielmehr der Schlüssel für ein Leben jenseits des Opferstatus. Ein Leben, in dem er seine Bestimmung als Reporter findet: »Hätte ich eine liebliche Kindheit verbracht, ich hätte nie zu schreiben begonnen, nie die Welt umrundet …«

Andreas Altmann arbeitete u. a. als Privatchauffeur, Anlageberater,  Buchclubvertreter, Parkwächter und Schauspieler, bevor er endlich das fand, was er wirklich machen wollte: die Welt bereisen und als Reporter darüber schreiben. Heute zählt er zu den bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis und dem Seume-Literaturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihm »Triffst Du Buddha, töte ihn!«.  Altmann lebt in Paris.

Vorverkauf: 6,– €. Abendkasse: 8,– €

Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation
Fichtenstraße 40
40233 Düsseldorf

WZ-Artikel über 5. DA!

WZ-Artikel über 5. DA!

noch mehr Bilder von der Veranstaltung gibts unter “Bilder”

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Lesung und Diskussion mit den Autoren Anne Weiss und Stefan Bonner:

am 30.November um 19.30h im zakk…

Wären wir ohne Religion besser dran?
Das fragen die Bestsellerautoren von “Generation Doof” und “Doof It Yourself”. Putzmunter, unverschämt und gnadenlos führt ihre interessante Reise durch die Welt der Gläubigen und Ungläubigen.

Dedektivisch ermitteln sie die religiöse Lage der Nation: vom „Transzendenztohuwabohu“ zwischen Kirchen und Esoterikmarkt über die Spaßopposition der Kirche des fliegenden Spagettimonsters bis zum säkularen Humanismus wird das aktuelle Bewusstsein in und über Religion ziemlich gründlich und sehr unterhaltsam unter die Lupe genommen und nebenbei eine Lanze für den Humor gebrochen.

Nach der Lesung gibt es wie immer ausgiebigen Raum zur Diskussion.

Veranstalter: Düsseldorfer Aufklärungsdienst, gbs Düsseldorf, IBKA, RiR
Eintritt: 5.- / 3.- erm.

Am 14. September findet der vierte Düsseldorfer Aufklärungsdienst statt:

Thema diesmal: Das Recht auf Abtreibung -
Film und Diskussion mit Sarah Diehl. 2008, 50min. OmU

Aufmarsch der “Lebensschützer”, PND und PID-Alarm?
Wie steht es eigentlich um das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung?

In ihrem preisgekrönten Film “Abortion Democracy” vergleicht Sarah Diehl die Lebensrealität ungewollt Schwangerer in den beiden Demokratien Polen und Südafrika.

Während es in Südafrika seit 1997, dem Ende der Apartheid eines der liberalsten Abtreibungsgesetze überhaupt gibt, verloren Frauen in Polen 1994 ihre Rechte fast vollständig. Trotzdem ist die frühzeitige und sichere Abwendung einer Schwangerschaft eher in Polen als in Südafrika gewährleistet.

In erhellenden Interviews mit den betroffenen Frauen, Ärztinnen und Feministinnen vor Ort zeichnet Sarah Diehl ein realistisches Bild der tatsächlichen Lebensverhältnisse.

Die Hälfte aller Abtreibungen weltweit werden illegal, und daher meist unter prekären Umständen, ausgeführt. Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisatio​n (WHO) sterben bei den jährlich auf 40 Millionen geschätzten Abbrüchen 70.000 Frauen in Folge illegaler und unter ungeeigneten Umständen durchgeführter Schwangerschaftsabbrüche. 200 tote, junge Frauen/Mütter täglich.

Die Zahl der Todesfälle und der Abtreibungen korreliert eben nicht mit der strenge der Gesetzgebung, sondern mit dem tatsächlichen Zugang der Menschen zu Verhütungsmitteln und dem Grad ihrer Aufklärung. Die Niederlande, die ihre Jugendlichen in Schule und Medien umfassend aufklären, haben die niedrigste Abbruchquote der Welt.

Die selbstbestimmte Entscheidung über Zeitpunkt und Anzahl von Kindern, ist ein Menschenrecht!

Und wie steht es um dieses Menschen/Frauenrecht in Deutschland?

Ungewollt Schwangere werden durch bürokratische Hürden und die seit 1993 installierte Zwangsberatung entmündigt. Schwangerschaftsabbruch ist immer noch kein Recht, sondern nur eine “geduldete” Straftat. Auch für die Notfallverhütung der “Pille danach” besteht in Deutschland doch tatsächlich Rezeptpflicht. Obwohl diese humane Form der schnellstmöglichen Abwendung einer ungewollten Schwangerschaft in 17 europäischen Ländern und selbst in den USA rezeptfrei, also barrierelos zu beziehen ist.

Wen wundert es, wenn in Deutschland Familienpolitik Bischöfen überantwortet und Politiker mit Fundamentalisten demonstrieren gehen. Dabei ist genau diese religiöse Tabuisierung dafür verantwortlich, dass ungewollt schwangeren Frauen zu spät geholfen wird und dieses Ausmaß von Tod und Leid überhaupt erst entsteht.

Warum stehen immer noch so viele Frauen auf der Seite der reaktionären Kirchen und Religionen anstatt für eine vernünftige Legalisierung der Abtreibung und ihr eigenes Menschenrecht auf ein selbstbestimmtes Leben zu sein?

Ein eindeutiger Fall für den Düsseldorfer Aufklärungsdienst!

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